Begegnung mit einer Stadt – Militello

traditionell im November ist die „Klasse Nathan“ im Rahmen des Projektes „Begegnung mit einer Stadt“ auf eine Reise gegangen – diesmal in das älteste sizilianische Barockstädtchen Militello.

Der Untertitel der Begegnung mit Militello war der Begriff Die Grenze – nicht nur geographisch, sondern auch im menschlichen und philosophischen Sinne zu verstehen.

Konzept: 

Das Projekt  beinhaltet die Zeit des Recherchierens während des Aufenthaltes im Ausland – die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den kulturellen und sozialen Gegebenheiten des Gastlandes /der Gaststadt und der daraus resultierenden künstlerischen Reaktion – also des praktischen Arbeitens vor Ort.

Die Form und Wahl der Mittel stehen den Studierenden dafür frei.

Eine Ausstellung bzw. eine öffentliche Präsentation an einem Ort in der jeweiligen Stadt schließt das Projekt ab.

Am Projekt nahmen diesmal 23 Studierenden der Klasse teil

  1. Nicci Braun
  2. Jacob Braune
  3. Ola Cieslewicz
  4. Myrtha Bohrmann
  5. Lisa Bootz
  6. Lea Dall
  7. Clara Engel
  8. Augusto Ferraz Costa
  9. Maximilian Flachsenberg
  10. Florian Fridi Grebert
  11. Jan-Jimmy Hamann
  12. Liv-Lareen Hanson
  13. Marie Klabunde
  14. Christoph Knitter
  15. Migiwa Kobayashi
  16. Peer Kringiel
  17. Anders Prey
  18. Juan Rivas
  19. Florian Schott
  20. Alexei Vesselov
  21. Jan Henrik
  22. Ruslan Barsegian
  23. Johannes Eggers
militello.pdf
09.06.2017

Zeichnung und Druckgrafik

Der Begriff Zeichnung unterlag im letzten Jahrhundert einem starken Wandel. Die Kunstrichtungen wie z.B. Surrealismus oder Dada initiierten das intensive Experimentieren mit ungewöhnlichen zeichnerischen Mitteln und ihren Untergründen. Die oft untergeordnete Rolle der Zeichnung als Studie bzw. Skizze wurde dadurch teilweise hinterfragt und die Möglichkeit der Gleichstellung dieses Mediums mit den etablierten Kunstausdrucken (wie die Malerei) angeregt. Diese Entwicklung setzte sich auch später z.B. mit der Konzept- oder Minimal Art fort.

Mit dem gleichzeitigen Auftreten der Neuen Medien Anfang der 60er Jahre bis heute wurde die Verwirklichung der Zeichnung in diesen neuen medialen Kontexten sichtbar, auch als die Dokumentation vielfältigen zeichnerischen Äußerungen. Dabei werden unterschiedliche zeichnerische Materialien genutzt. Immer häufiger ersetzt der reale Raum (auch die Landschaft als Raum) bis hin zum virtuellen Raum das Papierblatt.

Fragen?

Prof. Piotr Nathan
0431 – 5198-447, nathan@muthesius.de