Love Aids Riot Sex – Kunst Aids Aktivismus 1995 bis heute

Zehn Kieler Studierende der Muthesius Kunsthochschule, Lehrgebiet Zeichnung und Druckgrafik  (Prof. Piotr Nathan) präsentieren ihr künstlerischen Lösungen in Berlin.

Das Ausstellungsprojekt ist Teil einer zweiteiligen Ausstellung, initiiert durch Lehrende und Studierende der Kunsthochschulen aus Kiel, Berlin und Poznan (Polen). Die Professor_innen Leiko Ikemura (Universität der Künste, Berlin), Dominik Lejman (UAP, Poznan) und Piotr Nathan (Muthesius Kunsthochschule, Kiel) haben mit ihren Studierenden im Wintersemester 2013/14 die im Titel des Projekts formulierten Begriffe Liebe, Aids, Aktivismus und Sexualität bearbeitet.

Die Ergebnisse werden im Kunstquartier Bethanien präsentiert. Damit knüpft LOVE AIDS RIOT SEX mit den Bildern und Ideen einer jungen Generation künstlerisch direkt an die Gegenwart an und stellt den Umgang mit Aids heute zur Diskussion.

Ausstellung

Werkstatt Love Aids Riot Sex

15. – 23.02.2014

Eröffnung am 14.02.2014 um 19 Uhr

Projektraum Kunstquartier Bethanien,

Mariannenplatz 2, Berlin

 

Das Hochschulprojekt ist eingebunden in die Ausstellung

Love Aids Riot Sex

Kunst Aids Aktivismus 1995 bis heute

18.01. – 09.03.2014.

 

Flankierend findet ein umfangreiches Programm aus Führungen, Film,

Diskussionen, Performance, Workshops statt. Eine Publikation erscheint Ende Januar.

18.02.2014

Zeichnung und Druckgrafik

Der Begriff Zeichnung unterlag im letzten Jahrhundert einem starken Wandel. Die Kunstrichtungen wie z.B. Surrealismus oder Dada initiierten das intensive Experimentieren mit ungewöhnlichen zeichnerischen Mitteln und ihren Untergründen. Die oft untergeordnete Rolle der Zeichnung als Studie bzw. Skizze wurde dadurch teilweise hinterfragt und die Möglichkeit der Gleichstellung dieses Mediums mit den etablierten Kunstausdrucken (wie die Malerei) angeregt. Diese Entwicklung setzte sich auch später z.B. mit der Konzept- oder Minimal Art fort.

Mit dem gleichzeitigen Auftreten der Neuen Medien Anfang der 60er Jahre bis heute wurde die Verwirklichung der Zeichnung in diesen neuen medialen Kontexten sichtbar, auch als die Dokumentation vielfältigen zeichnerischen Äußerungen. Dabei werden unterschiedliche zeichnerische Materialien genutzt. Immer häufiger ersetzt der reale Raum (auch die Landschaft als Raum) bis hin zum virtuellen Raum das Papierblatt.

Fragen?

Prof. Piotr Nathan
0431 – 5198-447, nathan@muthesius.de